Ein lebendiger Abend im EpiCafé

iStabübergaben Schiff in lebendigem Wasser – ein lebendiger Abend im EpiCafé. Um 17:00 Uhr beim Öffnen der großen Glastüre strömt mir der Duft von wohlriechendem Kaffee entgegen. „Hmm, hier gibt’s gute Bohnen; hier brüht man einen leckeren Kaffee, so mein erster Gedanke. Aber halt, wo bin ich hier eigentlich gelandet… auf meinem Weg zu einer Gemeinde?

BeisammenEpiCafe steht es dort angeschrieben. Sofort werde ich mit meiner Los-Schatulle im Arm angesprochen, begrüßt und warmherzig empfangen. Auch die „Horner“ Gäste treffen nach und nach ein. Wir werden ins gut besuchte Cafe geleitet, Stühle und Tische werden spontan
zusammengestellt. Es herrscht ein reges Treiben, viele Kinder mit Müttern und auch Ältere sind anwesend. Tatsächlich, uns wird ein guter Kaffee serviert und schnell haben sich Gäste und Gastgeber gegenseitig vorgestellt. Bei der späteren Besichtigung der Kirche fällt mir unwillkürlich das von außen beleuchtete bunte Glasfenster im Altarraum ins Auge und zieht meinen Blick auf sich. Es zeigt eine aufgewühlte See und mittendrin ein Schiff. An Bord: Jesus zwischen Menschen. Ein Boot in rauher, stürmischer Umgebung und dennoch ruht mittendrin Jesus – in Mitten dieser Menschen und straht für mich Ruhe und Geborgenheit aus.

GezogenWährend ich auf`s Fensterbild schaue, kommen mir Gedanken: Lebendiges Wasser; Jesus und ein Schiff… ein Schiff, das Gemeinde heißt… Er, der uns Halt gibt…. und ein Ort der Sicherheit, ein Zufluchtsort in einer unruhigen Umgebung – für mich ein wünderschönes Fenster. Und dort entstand diese Idee – vor mehr als drei Jahren – einen Ort der Begegnung zu schaffen, auf einer Wiese zwischen den Gebäuden, einen Ort für die Menschen in diesem Stadtteil. Ein Cafe, dass allen offensteht, dass uns einlädt, beherbergt und ein Angebot ist, hereinzukommen, etwas zu Essen und zu Trinken und anderen Menschen zu begegnen. Fast wie ein Zufluchtsort, der Geborgenheit bietet und die Besucher am Leben teilhaben lässt… ein lebendiges EpiCafe.

Markus Lund

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